So finanziert Thomas seine erste Kapitalanlage in Bochum
ETW aus den 1970ern als Einstieg in die Vermietung
Thomas ist Single, 38 Jahre alt und verdient 5.800 € brutto im Monat. Er kauft seine erste vermietete ETW in Bochum für 195.000 €. Mit 23.400 € Kaufnebenkosten und 45.000 € Eigenkapital beträgt der Finanzierungsbedarf 173.400 €. Das Gebäude stammt aus den 1970ern — lineare AfA mit 2 % pro Jahr ist vorgesehen. Bochum bietet als Ruhrgebietsstandort moderate Kaufpreise bei solider Mietnachfrage — ein typischer Einstiegsmarkt für Kapitalanleger mit überschaubarem Budget. Thomas möchte über Tilgung und Steuervorteile langfristig Vermögen aufbauen. Ein bestehender Mietvertrag sichert die laufenden Einnahmen ab dem ersten Tag.
Bei Kapitalanlagen prüfen Banken Mieteinnahmen, Eigenkapitalquote und Überschuss nach Kreditrate. Thomas finanziert überwiegend per Bankdarlehen, da beim Bestandsobjekt ohne Energiesanierung keine KfW-Förderung greift. Die Monatsrate liegt bei rund 876 €, gegenüber etwa 962 € ohne optimierte Struktur eine Ersparnis von 86 € pro Monat. Für Einsteiger ist entscheidend, dass Miete, Hausgeld und Instandhaltung den Cashflow nicht ins Negative drehen. Über die Tilgung baut Thomas langsam Eigentum auf — unabhängig vom kurzfristigen Cashflow vor Steuer.
ETWs aus den 1970ern in Bochum sind oft günstiger als Neubau, bringen aber höhere Instandhaltungskosten mit sich. Banken achten bei älteren Bestandsobjekten auf Energieausweis, Mietvertrag und Rücklagen der WEG. Wer als Single in die Vermietung einsteigt, sollte ein Pufferpolster für Reparaturen einplanen und die AfA von Beginn an in die Rendite-Kalkulation einbeziehen — nicht nur die Bruttomietrendite betrachten. Thomas finanziert 173.400 € zu 876 € Monatsrate; die Ersparnis gegenüber unoptimierter Finanzierung liegt bei 86 € pro Monat. Langfristig zählt die Kombination aus Tilgung, Miete und Steuervorteil. Die WEG-Rücklagen sollten vor Kauf auf ausreichende Höhe geprüft werden.
Finanzierungsfakten auf einen Blick
- Kaufpreis
- 195.000 €
- Kaufnebenkosten
- 23.400 €
- Eigenkapital
- 45.000 €
- Finanzierungsbedarf
- 173.400 €
- Haushaltseinkommen
- 5.800 € brutto
- AfA
- 2 % linear
- Monatsrate
- 876 €
- Ersparnis / Monat
- 86 €
Häufige Fragen zur Kapitalanlage-ETW in Bochum
Antworten für Singles beim ersten Investment
Lohnt sich eine ETW aus den 1970ern als erste Kapitalanlage?
Im Ruhrgebiet bieten ältere ETWs günstige Einstiegspreise bei stabiler Mietnachfrage. Mit 195.000 € Kaufpreis und linearer 2 %-AfA rechnet Thomas langfristig über Tilgung und Steuervorteile — auch wenn der Cashflow vor Steuer leicht negativ sein kann.
Wie viel Eigenkapital ist nötig?
45.000 € Eigenkapital bei 218.400 € Gesamtinvestition (inkl. Nebenkosten). Das entspricht rund 20 % — ein gängiger Mindestwert für Kapitalanlage-Finanzierungen bei Banken.
Was ist der Unterschied zwischen Cashflow vor und nach Steuer?
Vor Steuer kann die monatliche Zuzahlung höher sein als die Miete minus Kosten. AfA und absetzbare Zinsen senken die Steuerlast — nach Steuer fällt die Belastung oft deutlich günstiger aus. Im Finanzierungsplan oben sehen Sie Rate und Kreditstruktur im Detail.
Warum Bochum als Standort für Kapitalanleger?
Bochum verbindet Universitätsstadt und Metropolregion Ruhr mit moderaten Kaufpreisen. Für Einsteiger ist das ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bei vergleichsweise hoher Vermietbarkeit.
Wie hoch ist die Monatsrate in Thomas' Beispiel?
Die optimierte Monatsrate liegt bei 876 € bei 173.400 € Finanzierungsbedarf. Gegenüber unoptimierter Bankfinanzierung spart Thomas 86 € pro Monat — bei linearer 2 %-AfA auf das Gebäude aus den 1970ern.