So finanzieren Lisa und Markus die Neubau-Kapitalanlage mit degressiver AfA
Steuervorteil degressiv vs. linear im Vergleich
Lisa und Markus sind verheiratet, verdienen zusammen 12.000 € brutto und kaufen eine vermietete Neubau-ETW in Köln aus dem Jahr 2023 ausschließlich als Kapitalanlage. Der Kaufpreis beträgt 290.000 €. Hinzu kommen 34.800 € Kaufnebenkosten nach NRW-Standard: 6,5 % Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision. Bei 58.000 € Eigenkapital verbleiben 266.800 € Finanzierungsbedarf. Für die steuerliche Abschreibung ist degressive AfA mit 5 % im ersten Jahr vorgesehen. Köln als Wirtschaftsstandort bietet solide Mietnachfrage — Neubau-ETWs mit Effizienzstandard haben oft bessere Vermietbarkeit als Bestand. Das Paar nutzt die degressive AfA von 5 % gezielt für steuerliche Entlastung in den ersten Jahren der Vermietung.
Im optimierten Finanzierungsplan werden Förderkredite und Bankdarlehen so kombiniert, dass die Monatsrate bei rund 1276 € liegt. Gegenüber einer reinen Bankfinanzierung ohne Fördermix wären es etwa 1410 € pro Monat — eine Entlastung von 134 € monatlich. Neubauten ab 2023 qualifizieren für degressive AfA mit 5 % — gegenüber linearer 2 %-AfA entsteht in den Anfangsjahren deutlich höhere steuerliche Entlastung. In Köln bewerten Banken Einkommen, Eigenkapital, Nebenkosten und Tilgung gemeinsam — eine belastbare Gesamtkalkulation erhöht die Zusagewahrscheinlichkeit deutlich. Wer in Köln finanziert, sollte Förderfähigkeit, Zinsbindung und Tilgung von Beginn an mit der Haushaltsrechnung abstimmen.
Die Wahl zwischen degressiver und linearer AfA beeinflusst den Cashflow nach Steuer über Jahre hinweg. Degressive AfA beschleunigt Abschreibung in den ersten Jahren — ideal bei hohem Grenzsteuersatz und langfristiger Vermietung. Lineare AfA verteilt den Vorteil gleichmäßiger. Bei Neubauten ab 2023 ist degressive AfA oft die bessere Wahl für Gutverdiener. Lisa und Markus finanzieren 266.800 € zu 1.276 € Monatsrate. Wer in Köln als Kapitalanleger kauft, sollte Nebenkosten, Hausgeld und AfA-Methode vor Vertragsabschluss durchrechnen. Die Ersparnis von 134 € monatlich gegenüber unoptimierter Finanzierung verbessert die laufende Belastung zusätzlich zum Steuervorteil.
Finanzierungsfakten auf einen Blick
- Kaufpreis
- 290.000 €
- Kaufnebenkosten
- 34.800 €
- Eigenkapital
- 58.000 €
- Finanzierungsbedarf
- 266.800 €
- Haushaltseinkommen
- 12.000 € brutto
- AfA
- 5 % degressiv
- Monatsrate
- 1276 €
- Ersparnis / Monat
- 134 €
Häufige Fragen zu AfA degressiv vs. linear
Antworten zum Finanzierungsbeispiel in Köln
Was ist der Unterschied zwischen degressiver und linearer AfA?
Linear: gleichmäßige 2 % pro Jahr. Degressiv: 5 % im ersten Jahr, dann abnehmend — höhere Entlastung zu Beginn der Vermietung.
Warum lohnt sich degressive AfA bei Neubauten ab 2023?
Gesetzlich vorgesehene degressive AfA beschleunigt steuerliche Abschreibung. Bei 12.000 € Einkommen und hohem Grenzsteuersatz ist der Effekt besonders spürbar.
Gilt degressive AfA auch für Bestandsobjekte?
Nein — degressive AfA bei vermieteten Wohnungen betrifft vor allem Neubauten ab bestimmten Stichtagen. Bestand nutzt meist lineare AfA oder Restnutzungsdauer-Gutachten.
Wie hoch ist der Finanzierungsbedarf in Köln?
290.000 € Kaufpreis plus 34.800 € Nebenkosten minus 58.000 € Eigenkapital ergibt 266.800 € Finanzierungsbedarf bei Monatsrate 1.276 €.
Was bringt die Ersparnis von 134 € pro Monat?
Gegenüber reiner Bankfinanzierung ohne optimierte Konditionen wäre die Rate etwa 1.410 €. Die Struktur senkt die laufende Belastung — Details im Finanzierungsplan oben.