So finanziert Sandra ihre Kapitalanlage nach Brutto-Mietrendite in Bochum
Renditeindikator, Miete und Finanzierung im Überblick
Sandra ist 35 Jahre alt, Single und verdient 4.800 € brutto. Sie kauft in Bochum eine vermietete ETW aus den 1970er Jahren — die Kaltmiete beträgt 850 € monatlich. Der Kaufpreis beträgt 180.000 €. Hinzu kommen 21.600 € Kaufnebenkosten nach NRW-Standard: 6,5 % Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision. Bei 36.000 € Eigenkapital verbleiben 165.600 € Finanzierungsbedarf. Die Kaltmiete liegt bei 850 € pro Monat und prägt die Tragfähigkeitsrechnung der Bank. Die Brutto-Mietrendite liegt bei 5,7 %. Für die steuerliche Abschreibung ist lineare AfA mit 2 % pro Jahr vorgesehen. Bochum bietet im Ruhrgebiet moderate Kaufpreise bei solider Mieter-Nachfrage durch Universität und Metropolregion. Sandra bewertet das Objekt primär über die Brutto-Mietrendite von 5,7 % und prüft anschließend den Cashflow nach Finanzierung und Steuer.
Im optimierten Finanzierungsplan werden Förderkredite und Bankdarlehen so kombiniert, dass die Monatsrate bei rund 792 € liegt. Gegenüber einer reinen Bankfinanzierung ohne Fördermix wären es etwa 875 € pro Monat — eine Entlastung von 83 € monatlich. Die Brutto-Mietrendite von 5,7 % ist ein erster Filter — entscheidend wird der Überschuss nach Kreditrate, Hausgeld und Steuervorteil. In Bochum bewerten Banken Einkommen, Eigenkapital, Nebenkosten und Tilgung gemeinsam — eine belastbare Gesamtkalkulation erhöht die Zusagewahrscheinlichkeit deutlich. Wer in Bochum finanziert, sollte Förderfähigkeit, Zinsbindung und Tilgung von Beginn an mit der Haushaltsrechnung abstimmen.
Die Brutto-Mietrendite berechnet sich aus Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis — sie ignoriert Nebenkosten, Finanzierung und Steuer. Deshalb reicht 5,7 % als alleiniger Entscheidungsfaktor nicht aus. Sandra sollte Hausgeld, Instandhaltungsrücklagen und AfA mit einbeziehen. ETWs aus den 1970ern in Bochum sind günstiger als Neubau, bringen aber höhere Instandhaltungskosten. Banken achten bei älteren Bestandsobjekten auf Energieausweis und Mietvertrag. Wer die Brutto-Rendite als Einstiegsfilter nutzt, sollte danach immer den Cashflow nach Steuer prüfen. Sandras Referenzrate beträgt 792 € bei 165.600 € Finanzierungsbedarf — die Ersparnis von 83 € gegenüber unoptimierter Finanzierung verbessert die monatliche Belastung.
Finanzierungsfakten auf einen Blick
- Kaufpreis
- 180.000 €
- Kaufnebenkosten
- 21.600 €
- Eigenkapital
- 36.000 €
- Finanzierungsbedarf
- 165.600 €
- Kaltmiete
- 850 €/Monat
- Brutto-Mietrendite
- 5,7 %
- Monatsrate
- 792 €
- Ersparnis / Monat
- 83 €
Häufige Fragen zu Brutto-Mietrendite Praxisbeispiel
Antworten zum Finanzierungsbeispiel in Bochum
Wie wird die Brutto-Mietrendite von 5,7 % berechnet?
10.200 € Jahreskaltmiete geteilt durch 180.000 € Kaufpreis ergibt 5,7 %. Nebenkosten und Finanzierung fließen nicht ein — deshalb ist das nur der erste Renditeindikator.
Reicht 850 € Miete für die Rate von 792 €?
Vor Hausgeld und Steuer deckt die Miete die Rate nahezu. AfA und absetzbare Zinsen verbessern den Netto-Cashflow — Details im Finanzierungsplan oben.
Warum Bochum für renditeorientierte Käufer?
Moderate Kaufpreise bei stabiler Nachfrage ermöglichen Renditen über 5 % brutto — selten in Düsseldorf oder Köln bei vergleichbarer Lage.
Welche AfA gilt beim Gebäude aus den 1970ern?
Lineare AfA mit 2 % pro Jahr auf den Gebäudewert. Bei älteren Objekten kann ein Restnutzungsdauergutachten höhere Abschreibung ermöglichen.
Was bringt die Ersparnis von 83 € monatlich?
Gegenüber unoptimierter Bankfinanzierung wäre die Rate etwa 875 €. Die optimierte Struktur senkt die Belastung und verbessert den laufenden Cashflow.