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Notarkosten & Grundbuch beim Hauskauf: berechnen & einplanen

Redaktion KreditImmo · 14.07.2026 · Stand: Juli 2026

Notar und Grundbuch sind beim Immobilienkauf gesetzlich vorgeschrieben — und kosten typischerweise 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises. Wer nur Grunderwerbsteuer und Makler einplant, unterschätzt schnell 6.000 bis 8.000 Euro. Anders als Nebenkostenrechner: Kaufnebenkosten berechnen (Tool-Gesamt) oder Grunderwerbsteuer NRW (Steuer-Deep-Dive) ist dieser Ratgeber der Notar- und Grundbuch-Hub mit GNotKG-Logik und Rechenbeispiel.

Notar & Grundbuch im Nebenkostenrechner: 5 Schritte

Öffnen Sie den Notar, Grundbuch & Grunderwerbsteuer im Nebenkostenrechner und gehen Sie so vor:

  1. Kaufpreis eingeben: Der geplante oder vereinbarte Kaufpreis — Basis für GNotKG-Gebühren und Grunderwerbsteuer.
  2. Bundesland wählen: Grunderwerbsteuersatz hängt vom Objektstandort ab (NRW 6,5 %).
  3. Makler optional: Nur aktivieren, wenn eine Maklerprovision anfällt — getrennt von Notar/Grundbuch.
  4. Notar + Grundbuch prüfen: Typisch ca. 1,5 bis 2 % — höher mit Grundschuldbestellung.
  5. Gesamtbetrag einplanen: Nebenkosten aus Eigenkapital reservieren — vor Finanzierungsplan und Notartermin.

Kurzdefinition: Notarkosten = Gebühren für Beurkundung und Grundbuchvorgänge nach GNotKG — bundesweit einheitlich, nicht verhandelbar.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Notar + Grundbuch: ca. 1,5–2 % des Kaufpreises (GNotKG).
  • Beispiel NRW 400.000 €: Grunderwerbsteuer 26.000 € + Notar/Grundbuch ca. 8.000 €.
  • Mit Grundschuld: Zusätzliche Beurkundung — Notaranteil steigt leicht.
  • BL-Unterschied: Notar gleich — Grunderwerbsteuer variiert (Bayern 3,5 % vs. NRW 6,5 %).
  • Tool: Nebenkostenrechner für Gesamtpaket inkl. Steuer.

Einführung: Pflichtkosten beim Hauskauf

Ein Immobilienkauf in Deutschland ist ohne Notar nicht möglich (§ 311b BGB). Der Notar beurkundet den Kaufvertrag und beantragt Grundbucheintragungen — Auflassungsvormerkung, Eigentumswechsel, ggf. Grundschuld. Die Gebühren sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) festgelegt.

Wenn Nebenkosten stehen, binden Sie Kaufpreis und Finanzierung zusammen: Gesamtfinanzierungsplan inkl. aller Nebenkosten kostenlos berechnen — automatischer Förder-Check und Vergleich aus über 400 Banken, unverbindlich.

Balkendiagramm: Kaufnebenkosten mit hervorgehobenem Notar- und Grundbuch-Anteil beim Hauskauf.

Die Grafik zeigt: Notar und Grundbuch sind kleiner als Grunderwerbsteuer in NRW — aber Pflicht und vor dem Notartermin aus Eigenkapital zu zahlen. Ohne Reserve scheitert die Finanzierung trotz bankfähiger Rate.

Was Notar & Grundbuch leisten

Typische Posten in der Notarrechnung:

  • Kaufvertragsbeurkundung — größter Gebührenblock
  • Auflassungsvormerkung — Sicherung für Käufer vor Eigentumswechsel
  • Eigentumsumschreibung im Grundbuch
  • Grundschuldbestellung — bei Finanzierung zusätzlich
  • Löschung alter Grundschulden — falls beim Verkäufer noch eingetragen

Der Notar ist neutral — er vertritt nicht Käufer oder Verkäufer allein. Orientierung zu Leistungen und Richtwerten: Finanztip — Notarkosten Hauskauf.

Infografik: Grunderwerbsteuer je Bundesland und Notar-Richtwert 1,5–2 Prozent — NRW vs. Bayern.

Notar- und Grundbuchgebühren sind bundeslandübergreifend gleich — die Grunderwerbsteuer unterscheidet sich stark. Deshalb lohnt der Blick auf den Bundesländer-Vergleich Kaufnebenkosten.

GNotKG: Wie Notarkosten berechnet werden

Gebühren richten sich nach dem Geschäftswert — in der Regel der Kaufpreis. Anlage 1 und 2 zum GNotKG definieren Gebührensätze und Staffeln. Je höher der Kaufpreis, desto höher die Gebühr in Euro — prozentual leicht degressiv.

Als Planungsgröße gelten laut Finanztip etwa 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises für Notar und Grundbuch zusammen. Mit Grundschuldbestellung eher am oberen Ende. Rechtsgrundlage: GNotKG.

Beispielrechnung: 400.000 € in NRW (mit Grundschuld)

Kaufpreis 400.000 Euro, Nordrhein-Westfalen, Finanzierung mit neuer Grundschuld — ohne Makler:

PostenSatz / BasisBetrag
Grunderwerbsteuer6,5 % (NRW)26.000 €
Notar + Grundbuch~2,0 % (mit Grundschuld)~8.000 €
Summe ohne Makler~8,5 %~34.000 €

Prüfen Sie die Grunderwerbsteuer separat im Grunderwerbsteuer NRW Rechner — und alle Posten gesamt im Nebenkostenrechner.

Praxisnah: Im Praxisbeispiel Familienkauf in Münster sehen Sie, wie Kaufpreis, Nebenkosten und Finanzierungsplan mit Förderung zusammenspielen.

Infografik: Fünf Schritte im Nebenkostenrechner — Kaufpreis, Bundesland, Makler, Notar, Gesamtbetrag.

Die Grafik dient als Ablauf-Check — im Nebenkostenrechner erscheinen Notar und Grundbuch als eigener Block neben Grunderwerbsteuer und optional Makler.

Ihre Nebenkosten bei 400.000 € in NRW: ca. 34.000 € (ohne Makler)

Notar, Grundbuch und Steuer im Nebenkostenrechner prüfen — dann Gesamtfinanzierung planen.

Notar, Grundbuch & Grunderwerbsteuer im Nebenkostenrechner

Kaufvertrag vs. Grundschuld — Makler getrennt

Die Beurkundung des Kaufvertrags und die Grundschuldbestellung für die Bank sind getrennte Vorgänge mit eigenen Gebührenfaktoren. Eine bestehende Grundschuld des Verkäufers muss gelöscht werden — das erhöht den Notaraufwand leicht.

Maklercourtage ist unabhängig vom Notar und je nach Bundesland 3,57 bis 7,14 Prozent — im Nebenkostenrechner optional zuschaltbar. Vertiefung: Nebenkostenrechner-Guide.

Das Video erklärt Kaufnebenkosten im Gesamtzusammenhang — ergänzend zum Notar-Deep-Dive, der Notar und Grundbuch als eigene Planungsgröße isoliert.

Bundesländer: Notar gleich, Steuer unterschiedlich

Bei 400.000 Euro Kaufpreis variiert allein die Grunderwerbsteuer um bis zu 12.000 Euro zwischen Bayern und NRW. Notar und Grundbuch bleiben gleich:

BundeslandGrunderwerbsteuerNotar + Grundbuch (ca.)Summe ohne Makler (ca.)
NRW6,5 % → 26.000 €~8.000 €~34.000 €
Bayern3,5 % → 14.000 €~8.000 €~22.000 €

Der Unterschied liegt in der Steuer — nicht beim Notar. Details zu NRW: Grunderwerbsteuer NRW beim Hauskauf.

Wer die Finanzierung inklusive aller Nebenkosten durchrechnen will, nutzt den Immobilienfinanzierungsrechner für den interaktiven Finanzierungsplan ohne Anmeldung — automatischer Förder-Check, Vergleich aus über 400 Banken, Nutzer sparen im Durchschnitt 4.596 € pro Jahr.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch sind Notarkosten beim Hauskauf?

Notar- und Grundbuchkosten liegen typischerweise bei etwa 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises — abhängig vom Kaufpreis und ob eine Grundschuld beurkundet wird. Die Gebühren sind im GNotKG festgelegt und bundesweit einheitlich. Makler und Grunderwerbsteuer kommen zusätzlich.

Was ist der Unterschied zwischen Notar- und Grundbuchkosten?

Der Notar beurkundet den Kaufvertrag und koordiniert den Ablauf. Das Grundbuchamt führt Eintragungen durch — Auflassungsvormerkung, Eigentumswechsel, Grundschuld. In der Praxis erscheinen beide Posten meist in einer Notarrechnung, weil der Notar die Anträge stellt.

Wer zahlt den Notar beim Hauskauf?

In der Regel der Käufer — auch wenn der Notar neutral arbeitet und beide Seiten betreut. Die Kosten sind Teil der Kaufnebenkosten und müssen aus Eigenkapital flüssig sein, bevor die Bank den Kaufpreis auszahlt.

Sind Notarkosten im Nebenkostenrechner enthalten?

Ja — der Nebenkostenrechner auf KreditImmo rechnet Notar und Grundbuch zusammen mit Grunderwerbsteuer und optional Makler. Für die Grunderwerbsteuer je Bundesland gibt es zusätzlich den Grunderwerbsteuer-Rechner.

Unterscheiden sich Notarkosten zwischen Bundesländern?

Notar- und Grundbuchgebühren nach GNotKG sind bundesweit gleich — der Kaufpreis und Umfang der Beurkundung (z. B. Grundschuld) bestimmen die Höhe. Unterschiedlich ist vor allem die Grunderwerbsteuer je Bundesland — von 3,5 Prozent in Bayern bis 6,5 Prozent in NRW.

Fazit

Planen Sie Notar und Grundbuch mit 1,5 bis 2 Prozent ein — zusammen mit Grunderwerbsteuer früh im Nebenkostenrechner prüfen, bevor Sie Eigenkapital binden.

Notar, Grundbuch & Grunderwerbsteuer im Nebenkostenrechner · Grunderwerbsteuer NRW prüfen · Gesamtfinanzierung inkl. aller Nebenkosten berechnen

Keine individuelle Rechts- oder Finanzberatung. Beispielbeträge sind Planungswerte — die Notarrechnung ist maßgeblich.

Quellen

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